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Historie

Tag des offenen Denkmals

Der "Tag des offenen Denkmals" war die bislang größte Veranstaltung im noch jungen Chiemgauer Schulmuseum. Am 09. September 2001 öffnete das Museum für alle seine Pforten und bislang noch ungezeigtes Material kam zum Vorschein. Das schrieb "Traunstein.com" über den 09.09.01:


Rund 1.500 Gäste im Schulmuseum
"Tag des offenen Denkmals" lockte viele Besucher



Rund 1.500 Besucher fanden am vergangenen Sonntag, dem "Tag des offenen
Denkmals", den Weg ins Schulmuseum von Irmgard Schwoshuber in Brandstätt
bei Tacherting. Sowohl Landrat Jakob Strobl als auch Kreisheimatpfleger Dr.
Christian Soika, der die Veranstaltung organisiert hatte, zeigten sich über
diesen großen Erfolg sehr zufrieden. Bereits Wochen zuvor hatte sich
Irmgard Schwoshuber mit ihrer ganzen Familie gründlich auf den "großen Tag"
vorbereitet. Dass aus den eigentlich erwarteten 500 Interessenten ein so
mächtiger Besucherstrom wurde, freute sie am allermeisten.

Trotz zeitweilig drangvoller Enge ließen sich die Besucher gerne von
nostalgischen Erinnerungen berühren. Es wurde eifrig in alten Schulbüchern,
Fleißbildsammlungen und auch Poesiealben geblättert. Ein "Aha-Erlebnis"
waren die Vorführungen der "Laterna magica" aus dem 17. Jahrhundert. Immer
wieder Beifall fand auch der von Irmgard Schwoshuber spontan abgehaltene
Unterricht. Kulinarisch abgerundet wurde die Veranstaltung mit
Buchstabensuppe (bei der jedoch das "Y" fehlte, wie ein besonders
strebsamer "Schulbesucher" feststellte) und Pausenbroten, die buchstäblich
weggingen "wie die warmen Semmeln".

Landrat Jakob Strobl bedankte sich für Irmgard Schwoshubers Engagement an
Ort und Stelle mit einem Blumenstrauß. Mancher Veranstaltungsgast wurde
indessen trotz aller Begeisterung auch ein wenig nachdenklich. Nicht nur
einmal war zu hören: "Alle diese Sachen kenne ich noch gut aus meiner
eigenen Schulzeit - und jetzt gehören sie schon ins Museum."